Grußwort der Deutschen Krebshilfe

Die Diagnose Krebs ist für viele Betroffene ein schwerer Schock. Mit der neuen Lebenssituation gehen zahlreiche Fragen und Ängste einher. Allein im letzten Jahr erkrankten 490.000 Personen in Deutschland neu an Krebs – und die Tendenz ist steigend. Wenn sich der Anstieg in der bisherigen Weise fortsetzt, müssen wir damit rechnen, dass bis zum Jahr 2050 jährlich 580.000 Krebsneuerkrankungen auftreten. Diese Zahlen verdeutlichen, wie groß der Handlungsbedarf ist. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind auf Informationen angewiesen, die sie allgemeinverständlich, unabhängig und qualitätsgesichert über ihre Erkrankung aufklären. Dabei hilft der Austausch mit Ärzten, anderen Betroffenen und auch mit Organisationen wie der Deutschen Krebshilfe. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ steht für uns der Patient an erster Stelle. Aus diesem Grund veranstalten wir alle zwei Jahre – gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und einer Landeskrebsgesellschaft – die Offene Krebskonferenz (OKK). Die OKK ermöglicht einen offenen und kompetenten Austausch aktueller Informationen. Patienten und Angehörige werden hier nicht nur medizinisch beraten, sondern auch emotional durch die anwesenden Selbsthilfe-Organisationen unterstützt. Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe